Gabriel: "Jede Frau will mich" - Wahlkampf wird radikal umgestellt

December 2, 2016

​BERLIN _ Die SPD, weiter im 25-Prozent-Turm verharrend, nach wie vor ohne Kanzlerkandidat, schwenkt jetzt mit ihrer Wahlkampfstrategie radikal um. SPD-Vorsitzender Siegmar Gabriel rechnet sich für die Bundestagswahl 2017 nur noch eine Chance aus, wenn, wir er jetzt in Berlin sagte, "wir einen Wahlkampf a la Trump" führen.

 

Der Wahlkampf müsse, sagte Gabriel, "aggressiver, schmutziger, tabuloser" werden. Nur dann werde es gelingen, die enttäuschten, zurückgelassenen Kunden der Deutschen Bahn, der Lufthansa und der Telekom zu gewinnen. Gabriel, der sich bisher skeptisch zu Donal Trump geäußert hatte, lobte nun in einer untypischen 180-Grad-Wende dessen Wahlkampf in höchsten Tönen. Der neue Stabschef von Trump, Brannon, bekannt für rassistische und nationalistische Ausfälle, wurde bereits zum nächsten SPD-Fischessen nach Neumünster eingeladen. 

 

Bei einer Veranstaltung in Goslar am Abend testete Gabriel bereits die neue Strategie. "Ich kann Frauen haben, wie ich will", rief er den begeisterten 42 Anwesenden im Bürgerheim "Zur Alten Post" zu, "und ich könnte noch mehr, an jeder Stelle der Frau, weil ich als SPD-Vorsitzender alles darf". Um 3.32 Uhr twitterte er: "Diese dreckigen Saftsäcke vom Spiegel machen mich fertig. Ich werde sie nach der Wahl alle ins Gefängnis sperren." Um 3.34 Uhr: "Höre gerade, dass jemand in einer ungebügelten SPD-Flagge schläft. Dieses Besudeln eines Heiligtums der SPD gehört bestraft!!". Um 3.49 Uhr: "Yeahhh, gerade mit Stegner telefoniert. Guter Mann, wirklich guter Mann, dieser Dreckskerl". Und 03.52 Uhr: "Die Mauer kommt! Niemand wird mehr meinen Garten in Goslar betreten". Um 3.59h: "Habe mit Jogi Löw gesprochen: Männer müssen sich in die Hose fassen dürfen! Yeaah. Ihr könnt mich alle ma!".

 

Dem Vernehmen nach will Gabriel auch Frank-Walter Steinmeier als Kandidat für das Bundespräsidentenamt zurückziehen und Mario Barth vorschlagen: "Der weiß wenigstens, wie der Stahlgürtel zwischen Bochum und Wanne-Eikel tickt". Der Kanzlerkandidat für 2017 soll nach dem Strategiewechsel nicht mehr von der Basis bestimmt, sondern durch eine neue SAT1-Show "We can Kanzler" festgelegt werden. In 10 Runden dürfen Olaf Scholz, Florian Silbereisen, Martin Schultz und Helene Fischer ihr Können unter Beweis stellen.

 

Wie dieses Format im Detail aussieht, ist zwar bekannt, wird aber, so die Ministerpräsidenten von NRW, Hannelore Kraft, nicht verraten. Widderpress ist es aber gelungen, das Regiekonzept in die Hände zu bekommen. STAY TUNED

 

widderpress-kantsatire / Moeller - 04.12.2016

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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