Grüne schlagen Polizei "VUSANMÜPS" als Kürzel vor

January 2, 2017

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Die Grünen haben nach ihrer scharfen Kritik am Einsatz der Kölner Polizei zu Silvester sowie der Verwendung des Begriffs NAFRIs für nordafrikanische zur Gewalt neigende junge Männer jetzt neue Vorschläge unterbreitet, wie in der Polizei und in der Gesellschaft überhaupt über bestimmte Gruppe von Migranten zu berichten und zu sprechen sei.

 

Für Migranten aus dem nördlichen Afrika, die nach Europa wollten, soll nach Vorstellung der Grünen das Kürzel VUSANMÜPS verwendet werden ("Vertriebene und schutzlose arme Nordafrikaner mit Übersetzabsicht per Schlauchboot"). Für Flüchtlinge, die auf dem Kölner Bahnhofplatz Silvester feiern wollten, sei das Wort FIADNEWAULS zu verwenden ("Flüchtlinge in Angst, die nur ein wenig Anlehnung und Liebe suchen"). Auch Anhänger des islamischen Staates, die als Gefährder gelten, sollten nicht mehr als Gefährder bezeichnet werden, sondern als MOHD-SIDLS-WILASIs ("Menschen ohne Heimat, die sich in die Luft sprengen, weil im Leben alles sinnlos ist").

 

Simone Peters, Vorsitzende der Grünen, erklärte, nur so sei das rassistische Vokabular bei der Kölner Polizei auszumerzen. Der Kölner Polizeichef zeigte sich einsichtig. Bereits in seiner ersten Verlautbarung am heutigen Abend, dem Abschlussbericht zum 31.12., benutzte er das neue Vokabular: "Gegen 23 Uhr versammelte sich eine Gruppe von rund 1000 Fiadnewauls hinter dem Bahnhof. Kontrollen zeigten, dass sich darunter viele Vusanmüps sowie etliche Mohd-Sidl-Wilasis befanden. Unsere Kontrollen zeigten Wirkung, so dass Jung und alt ausgelassen Silvester feiern konnte. Es muss in 2017 allerdings mit einem weiteren Anstieg vor allem der Vusanmüps in der Kölner Innenstadt gerechnet werden". Die Grünen lobten den Polizeipräsidenten für seinen "ausgesprochen gelungenen Beitrag zur Integration".

 

Der Parteivorstand der Grünen leitete sein Papier umgehend an alle Zeitungsredaktionen in Deutschland weiter, um künftig eine rassistenfreie, faire und wohlwollende Berichterstattung in der Flüchtlingsfrage zu erreichen. Cem Özedimir beantragte bereits Aufnahme der Begriffe in das immaterielle Kulturerbe der UNESCO..

 

Köln, widderpress, 2.01.2017

 

 

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