Neuer WM-Plan: 130 Spieler pro Mannschaft - Grüne: Rassistisch

January 11, 2017

BADEN-BADEN _ Nachdem die Fußball-Weltmeisterschaft ab 2026 auf 48 Mannschaften aufgestockt wird, wurden jetzt weitere Einzelheiten des FIFA-Plans bekannt: Um längere Übertragungszeiten im Fernsehen zu ermöglichen, werden die Spiele statt 90 jetzt 200 Minuten dauern. wobei pro Mannschaft jeweils 20 statt 11 Spieler auf dem Rasen stehen dürfen, darunter drei Torhüter gleichzeitig.

​"Damit werden ca. 38.000 Spieler aus teilweise völlig unbekannten Ländern über rund fünf Monate hinweg die Möglichkeit haben, im Fernsehen zu erscheinen und Werbeverträge abzuschließen", erklärte der FIFA-Pressesprecher gegenüber widderpress. Die Mannschaft des Jemen beispielsweise werde 2026 rund 130 Spieler haben (Foto, beim Training), von denen jeweils 20 pro Spiel auflaufen dürften. "Noch nie haben sich so viele, auch einfache, Menschen aus aller Welt ihren Werbepartnern präsentieren dürfen", sagte der FIFA-Sprecher. "Ob sie Fußball spielen können, ist doch völlig zweitrangig".

 

Die Spiele sollen auch für die Werbewirtschaft attraktiver gestaltet werden. So wird ab 2026 die Bandenwerbung erweitert durch die Torwerbung. So kann es etwa ein "Coca-Cola"-Tor auf der einen und ein "McDonalds"-Tor auf der anderen Seite geben, jeweils in den Konzernfarben angepinselt. In der Halbzeit werden die Tore einfach zur jeweils anderen Seite getragen. Wenn sich das Spielgeschehen weit vom Tor entfernt abspielt, darf der Sponsor auch Leinwände zwischen den Pfosten herunterlassen und Videos präsentieren. Der Torwart muss das Tor während dieser Zeit verlassen.

 

Die Grünen forderten einen sofortigen Verzicht auf den Begriff WM. Dieser sei rassistisch, diskriminierend, rechtsradikal und erinnere an das Wort "Weiße Minderheit". Damit beleidige man Millionen von Chinesen, Irakern und Iranern, Eskimos und auch Menschen, die sich gar nicht beleidigt fühlen. Inzwischen haben mehrere Indianerstämme aus dem Norden der USA bei der FIFA angefragt, ob sie im neuen System auch mitspielen müssten. Die Teilnahme einzelner Bevölkerungsgruppen sei erst ab 2048 geplant, teilte die FIFA mit.

 

Baden-Baden / widderpress-kantsatire, 10.1.2016

 

 

 

 

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