Bundesregierung verbietet Aprilscherz

April 13, 2017

 

BERLIN - Nachdem in diesem Jahr wieder tausende von Deutschen auf einen Aprilscherz hereingefallen sind, will die Bundesregierung diese "üble Form der Desinformation", wie ein Regierungssprecher erklärte, künftig verbieten und strafrechtlich ahnden.

 

In Zeiten gezielter Falschmeldungen, Lügen und postfaktischer Wahrheiten sei der Aprilscherz gesellschaftlich nicht mehr zu verantworten. Der Sprecher erklärte: "Die Menschen sind sowieso und überhaupt verunsichert, da tragen Aprilscherze nicht gerade zur Beruhigung der Lage bei. Der Bürger muss wieder ein Gefühl dafür bekommen, was wahr und was falsch ist. Und der Aprilscherz ist postfaktisch falsch." Zwar sei die genaue Zahl von Bürgern, die auf einen Aprilscherz hereingefallen sind, nicht endgültig bekannt, doch dürfte die Dunkelziffer hier besonders hoch sein, da nicht jeder Aprilscherz bekannt werde. Der Aprilscherz jedoch falle nicht unter den Datenschutz und könne bei jedem Polizeirevier gemeldet werden.

 

Justizminister Heiko Maas denkt sogar noch weiter: Er möchte Facebook dazu verpflichten, künftig alle Aprilscherze innerhalb von 24 Stunden zu löschen. Kritiker bezweifeln, ob das Erfolg verspricht. Ein Experte des IT-Verbandes BITCOM erklärte: "Die Aprilscherze werden sich nur verlagern auf Juni, September oder Dezember. Statt des Aprilscherzes wird es künftig den Juni-, September- oder Dezemberscherz geben". Migrantenverbände äußerten sich befriedigt über die Abschaffung. In diesem Jahr seien besonders viele Aprilscherze auf Kosten von Migranten gegangen. Mit Allah aber sei nicht zu scherzen. Wer dies versuche, werde die Folgen am Mannschaftsbus des BVB sehen können.

 

Das Strafmaß für Zuwiderhandlungen ist im neuen Gesetz gestaffelt geregelt: Fallen weniger als fünf Personen auf den Scherz herein, werden 5000 Euro Strafe fällig, bei mehr als 20 Personen liegt die Strafe bei 200.000 Euro und bei mehr als 1000 hereingefallenen Personen kommt Andrea Nahles persönlich vorbei, um die neue Gerechtigkeitsfrage aprilscherzfrei zu diskutieren.

 

US-Präsident Donald Trump ist, wie wir hören, daran interessiert, an dem Programm mitzuwirken.

 

BERLIN, kantmoewidderpress 13.04.2017

 

 

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