Sensation: Özil will niemanden mehr treffen - auch das Tor nicht mehr

September 6, 2018

LONDON _ Überraschende Wende im Fall Mesut Özil. Klar wie nie zuvor hat sich der frühere Nationalspieler jetzt  zu seinem umstrittenen Treffen mit dem türkischen Staatspräsidenten Erdogan geäußert. Dabei erklärte Özil, er wolle endgültig einen Schlußstrich unter diese Affäre ziehen und künftig überhaupt niemanden mehr treffen - auch das Tor nicht mehr. Diese Linie habe er bereits bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland durchgezogen, nur habe es niemand bemerkt. Er habe befürchtet, neuen Anfeindungen ausgesetzt zu sein, wenn er das Tor treffe. Niemand habe ihm sicher bestätigen können, dass das Tor neutral und unverdächtig sei, in keinerlei Beziehung zur Türkei stehe und er es treffen dürfe. Daraufhin habe er lieber darauf verzichtet.

 

Auf dem Spielfeld werde er künftig darauf achten, niemandem weder mit dem Fuss noch mit dem Kopf zu treffen, beides halte er ungeachtet des Gegners für undemokratisch und rassistisch.  Im übrigen habe er Erdogan damals gar nicht erkannt, sondern ihn für den Zeugwart von Besiktas Istanbul gehalten und ihm einfach ein Trikot zum Waschen übergeben. Dieses habe er bis heute nicht zurückbekommen. Bundestrainer Jogi Löw zeigte Verständnis für Özil: "Er hat mich zwar nicht angerufen, aber er hätte mich mit seiner Entscheidung, zurückzutreten, tief in der Seele treffen können - und da er niemanden mehr treffen will, hat er eben nicht angerufen. Ich finde das nur konsequent".

 

In seinem Lieblingslokal "The Pint" sorgt man inzwischen dafür, dass Özil durch einen Hintereingang das Lokal betreten und ohne weitere Treffen wieder verlassen kann. Im Falle eines versehentlichen Treffens des Tores will Özil, wie er sagte, vom Platz aus Kontakt mit den Kölner Videoschiedsrichtern aufnehmen und bei ihnen durchsetzen, dass es 0:2 gegen ihn stehe.

 

widderpress, 06.09.2018

 

 

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