Maassen soll künftig als Videoschiedsrichter arbeiten

September 13, 2018

 

Der umstrittene Präsident des Verfassungsschutzes, Hans-Georg Maassen, soll künftig als Video-Schiedsrichter in Köln eingesetzt werden. Das hat jetzt der Deutsche Fußballbund in Absprache mit der Bundesregierung beschlossen. Maassens Fähigkeit, eine Szene zu beurteilen, ohne sie vorher gesehen zu haben, werde künftig wesentlich dazu beitragen, minutenlange Verzögerungen im Spielablauf zu vermeiden, erklärte DFB -Boss Reinhard Grindel. Vor allem im blitzartigen Erkennen von Rudelbildung, Schlägen auf den Hinterkopf und Mordversuchen auf dem Speilfeld sei Maassen Experte. In der Regel entscheide er auf Fälschung des Videos und lasse dem Schiedsrichter vor Ort eine andere Szene einspielen. Das trage wesentlich zur Befriedung des Spiels bei. In ersten Tests hatte Maassen bereits fünf Minuten, bevor der Schiedsrichter Elfmeter pfiff, von Köln aus auf Abstoß entschieden.

 

Aus Gründen der Aktualität werde überlegt, die Videozentrale von Köln nach Chemnitz zu verlegen. Dann könne sich die Polizei künftig auf Demonstrationen – unter Umständen mit den Hooligans zusammen – umstrittene Szenen auf Videoscreens am Straßenrand noch einmal einspielen lassen und vor Ort auf Freistoß, Festnahme oder einen gemeinsamen Kaffee entscheiden. Das werde den Rechtsstaat entscheidend stärken. Auch ließe sich dann sofort klären, ob Rechtsradikale auf Hetzjagd gegangen sind oder den Ausländern nur eine verlorene Jacke hinterhertragen wollten.

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