Partnersuche für SPD-Vorsitz: Frauen wischen Scholz auf Tinder nach links weg


BERLIN _ Finanzminister Olaf Scholz, der sich im Tandem um den SPD-Vorsitz bewerben will, sucht nach geeigneten weiblichen Partnern offenbar nicht nur an der SPD-Basis, sondern auch auf Tinder. Die Partner-Plattform teilte jetzt mit, dass innerhalb eines Tages rund 850 Frauen Scholz nach links weggewischt hätten. Sein eigenes Profil sei nicht ein einziges mal gematcht worden. Wahlforscher in Berlin halten diesen Weg ohnehin für wenig erfolgversprechend: "Die Sympathiewerte sind da, aber Scholz kann beim SPD-Vorsitz eben keine längerfristige Beziehung anbieten. Doch das ist gerade das, was Frauen in den sozialen Partner-Netzwerken wünschen." Bei der Kurzfristigkeit, die der Partnerschaft droht, sprechen Frauen unter der Hand schon vom typischen "SPD-One-Night-Stand". Wahlbeobachter raten zu einer fulminanten medienträchtigen Partnerschaft: "Scholz muss jetzt liefern. Unter Greta Thunberg, Carola Rackete oder Helene Fischer geht es eigentlich nicht mehr". Gerade die Erfahrung der Sea-Watch-Kapitänin Rackete mit Schiffbrüchigen im Mittelmeer könne die SPD im Moment gut gebrauchen. Eine illegale Einfahrt der Sea Watch nach Lampedusa mit Scholz an Bord würde die Umfragewerte nach oben katapultieren, selbst wenn Scholz danach in einem italienischen Gefängnis landet und seinen Wahlkampf von dort aus betreiben muss.

widderpress/moe - 20. August 2019



Featured Posts
Recent Posts