Erstmals Menschen an der Börse gehandelt: FLOP!!!!

December 11, 2019

FRANKFURT AM MAIN _ Erstmals sind Menschen an der Börse gehandelt worden. Ziel war es, festzustellen, was der Mensch in einer Welt voller künstlicher ​​Intelligenz und selbstlernender Algorithmen noch wert ist. Nachdem sich Experten in dieser Frage nicht einigen konnten, sollte nun der Börsengang des Menschen Aufschluss geben, wie hoch die Nachfrage nach ihm weltweit noch ist. Börsianer, die das Projekt von Anfang an skeptisch gesehen hatten, fühlen sich bestätigt: Die Aktie auf Menschen sackte gestern direkt nach Börseneröffnung in Frankfurt vom Emissionspreis von 50.- Euro pro Aktie auf das Ramschniveau von 2,30.- Euro. Gegen Börsenschluss erholten sich die Papiere nur minimal und gingen mit 2,31.- Euro aus dem Handel.

 

"Einmal gibt es ein Überangebot an Menschen, das drückt den Preis", erklärte ein erfahrener Börsenmakler: "Außerdem kann jeder Menschen herstellen, es sind keine besonderen technischen oder IT-Kenntnisse erforderlich. Drittens hat der Mensch keine erkennbaren Produktivitätsreserven. Er arbeitet und lebt erkennbar schon am Limit. Da kommt nichts mehr. Außerdem erzählt er keine Story von sich, die die Investoren fesseln könnte. Irgendwie lebt er so vor sich hin und das reicht für die Börse eben nicht aus". Da seien die Fantasien rund um die Künstliche Intelligenz viel spannender für Investoren, ergänzte der Experte.

 

Andere Börsenkenner verweisen darauf, dass nicht deutlich werde, was der Mensch eigentlich so richtig gut könne. Weder im sozialen noch im kognitiven, im kommunikativen oder mentalen Bereich sei zu erkennen, warum man in den Menschen investieren solle. Der 40seitige Emissions-Prospekt sei enttäuschend. Dass der Mensch etwa ein Smartphone bedienen, einen PC hochfahren oder ein Auto steuern könne, lasse nicht darauf schließen, dass er über herausragende intelligente Fähigkeiten verfüge. Dass sich der Kurs am Montag, dem ersten Börsentag nach dem Wochenende, wieder erholt, glauben Experten nicht: "Montags ist der Mensch meist krank, Algorithmen nicht".

 

Andere Börsianer gehen davon aus, dass das Experiment relativ schnell abgebrochen wird: "Der Mensch will nicht täglich hören, dass er als Spezies

eigentlich zu nix taugt und nur die Erde kaputt macht. Er will sich jeden Tag für den größten halten und recht behalten und beleidigen und im Auto rumpöbeln. Und wenn sein Partner ihm sagt, wie toll er mal wieder war, reicht das völlig aus. Dafür brauchen wir die Börse nicht".

 

widderpress, 18.12.2019 - kum

 

 

 

 

 

 

 

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