Wenn die KI zu flirten beginnt"
WER IST KILA? WARUM IST KILA? SIND WIR NICHT ALLE KILA?
Das Aktuellste, was man an Themen auf der Bühne überhaupt bieten kann: Eine künstlerische Ausein andersetzung mit der Künstlichen Intelligenz, die gerade über unsere Welt und über uns Menschen hereinbricht. Wie der Vulkanausbruch des Ätna, der Pompeji verschütttete - mit dem Unterschied, dass wie den Lava-Tsunami irgendwie überleben, oder eben auch nicht - oder mit vielen Kollateralschäden.
Klaus-Ulrich, extrem kreativer Formatkünstler, bringt die KI auf die Bühne - als Dialogpartner, als Freundin, als ein neue Persönlichkeit, die als solche anzuerkennen noch niemand bereit ist. KILA ist in diesem Abendprogramm seine kongeniale Partnerin, die dem Publikum stimmsympathisch und schmeichelnd, dennoch ordentlich einheizt. Wenn es um Brötchentüten im Zug, um das Anstehen an der Supermarktkasse oder um herumfliegende abgeknipste Fingernägel geht, weiß KILA sofort hintersinnigen Rat.
Doch der Abend lebt vom Thema Intelligenz: Wie misst das Publikum seine Intelligenz? Was fangen wir mit mehr Intelligenz an? Darf unser Partner einen Chip lesen, auf den wir unsere Gedanken heruntergeladen haben? Ist die Masse von Intelligenz im Publikum nicht eher hinderlich, weil sie viel zu schwer auf uns lastet? Im Mono- und Dia- und Trialog entwickelt sich ein grandios vorwärtstreibender Abend, in dem die menschliche, die virtuelle und die künstliche Welt miteinander verschmelzen. Musikalisch unterlegt, marionettenhaft symbolisiert, klassisch lesungsmäßig in die Ecke gedrängt, wechseln die Erzählebenen, in denen jede Identität verloren geht oder sofort ihr Gegenteil produziert.
ZIELGRUPPE: Ein Publikum, das sich für das Thema KI interessiert, sich intellektuell engagiert für künftige Entwicklungen, gerne über den Tag hinausdenkt, theatralische Effekte liiebt, Wissen mit Unterhaltung verbindet und am Weltgeschehen sowie an gesellschaftlichen Entwicklungen allgemein interessiert ist.
